Webinartermine
Termin |
Referent |
Titel der Veranstaltung |
Uhrzeit |
| 14.04.2021 | Univ.-Prof. Dr. Dr. med. dent. Ralf Smeets | Mundschleimhauterkrankungen: Diagnostik – Therapie – Was sollte man (er)kennen? |
18:00 – 19:30 Uhr |
| 16.04.2021 | Univ.-Prof. Dr. med. dent. Thorsten M. Auschill | Systematik in der Parodontitistherapie – ein praxistaugliches Konzept? |
17:00 – 18:30 Uhr |
| 21.04.2021 | Prof. Dr. med. dent. Ralf Rößler | Gibt es eine verlässliche Diagnostik der präklinischen Periimplantitis – mit welchen therapeutischen Konsequenzen? | 18:00 – 19:30 Uhr |
Weitere Informationen zur Teilnahme unter: www.kulzer.de/kurse-zahnarzt
Parodontitis – Risikofaktor für schweren Covid-19-Verlauf
Als wäre die Volkskrankheit1 Parodontitis nicht ohnehin schon eine schlimme Sache – müssen sich jetzt über 11 Millionen Betroffene1 in Deutschland auch noch vermehrt über ein erhöhtes Risiko für einen schweren Covid-19-Verlauf Sorgen machen? Leider ja: Eine aktuelle Studie unterstreicht die Bedeutung der parodontalen Gesundheit hinsichtlich der Prävention und möglicherweise sogar des Managements von Covid-19-Komplikationen.2 Ein Grund mehr, sich Gedanken über eine geeignete Therapie zu machen.
Mundpflege ist schon lange ein Teil der Gesundheitsempfehlungen. Doch in Zeiten von Corona erlangt die Prävention und Therapie der Parodontitis eine ganz neue Bedeutung. Um das Risiko für eine schwere Covid-19-Erkrankung zu verringern, sollten regelmäßige zahnärztliche Kontrollen und Behandlungen auch und besonders in der Pandemiesituation unbedingt durch die Patienten in Anspruch genommen werden. Gefragt sind dabei Maßnahmen, die gezielt wirken, schnell Symptome und Schmerzen lindern und dabei den Patienten nicht unnötig belasten.
1 Deutscher Gesundheitsbericht Diabetes 2020, Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe.
2 Marouf N, et al. 2021, Association between periodontitis and severity of COVID-19 infection: a case-control study. J Clin Periodontol. 1–9. doi:10.1111/jcpe.13435.
